Zum Inhalt springen

Weihnachtsfeier in Salzburg: Lokal für 10 bis 50 Personen

Festlich gedeckte lange Tafel im historischen Gewölbe eines Salzburger Lokals in der Altstadt, Kerzenlicht, Weingläser, Adventatmosphäre

Das Wichtigste in Kürze

Eine Weihnachtsfeier in Salzburg will früh geplant sein: Im Advent ist die Altstadt voll, gute Dezembertermine sind oft ein Jahr im Voraus vergeben. Dieser Guide hilft, die passende Größe zu wählen, vom Tisch für 10 bis zur Feier für 50, und zeigt, wie die Reservierung gelingt.

Veröffentlicht am
Lesezeit
9 Min. Lesezeit

Wo isst man in Salzburg am besten?

Wer in Salzburg eine Weihnachtsfeier organisiert, plant gegen eine Kulisse, die kein anderer Monat bietet. Der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz öffnet immer am vorletzten Donnerstag im November und dauert bis zum 1. Jänner des Folgejahres, 2026 also vom 19. November bis 1. Jänner 2027[1]. Die Altstadt ist abends voll und duftet nach gebrannten Mandeln. Genau deshalb liegt die richtige Adresse nicht mitten im Trubel, sondern etwas ab vom Schuss: wenige Gehminuten vom Christkindlmarkt entfernt, so nah, dass ein Abstecher über den Markt dazugehört, und so ruhig, dass der eigene Abend nicht im Lärm der Buden untergeht.

Zu diesen Adressen gehört ein Haus in der Augustinergasse 13, direkt am Zugang zum Mönchsberg, ein paar Gehminuten vom Dom- und Residenzplatz und damit gerade weit genug weg vom Weihnachtsmarkttrubel. Es wird seit dem 2. Dezember 2003 von Claudia und Raimund Katterbauer geführt und trägt 4,7 Sterne bei über 500 Google-Bewertungen. Unter einem Dach vereint es drei Säulen: Vinothek und Weinhandlung, Restaurant mit Bistro und Weinbar sowie einen Lifestyle-Conceptstore mit Genussgeschenkservice. Für eine Weihnachtsfeier heißt das: Der Abend beginnt an der Bar, führt im Berg liegend weiter ins Bistro, und der Wein, der gefallen hat, ist danach bestellbar.

Die richtige Wahl hängt dabei weniger von der Küche ab als von einer einzigen Zahl: der Personenzahl. Ein Tisch für zehn und eine Feier für fünfzig sind zwei verschiedene Veranstaltungen, auch im selben Haus. Die nächsten Abschnitte ordnen die Größenstufen, erklären die Schwellen und führen bis zur Buchung.

Welche Menge oder Größe passt wofür?

Die erste Frage vor jeder Weihnachtsfeier ist nicht das Menü, sondern die Größe. Sie entscheidet, ob der Abend wie ein besonders schönes Dinner abläuft oder wie eine Veranstaltung mit Programm. Drei Stufen haben sich bewährt, und jede hat ihren typischen Anlass.

Für 10 bis etwa 15 Personen ist ein Tisch im Bistro oder im historischen Gewölbe die richtige Form. Das läuft weitgehend wie ein normaler Restaurantbesuch: Es wird à la carte bestellt, es gibt Gespräche über die Ecken der langen Tafel, und die Küche hält jeden einzelnen Wunsch. Diese Stufe passt zum Freundeskreis, zum kleinen Team, zum Geburtstagsessen, das zufällig in den Dezember fällt.

Ab 10 bis etwa 20 Personen wird aus dem Tisch eine Gruppenanfrage. Restaurants behandeln größere Gesellschaften anders als Standardtische, und das hat handwerkliche Gründe: Die Küche kann zwanzig individuelle Gerichte nicht gleichzeitig auf den Tisch bringen. Deshalb wird vorab ein Menü abgestimmt, meist mit zwei bis drei Wahlmöglichkeiten. Im Haus passt dafür die Deli im ersten Stock der Vinothek, die 15 bis 24 Gäste fasst. Diese Stufe ist die klassische Abteilungsfeier oder das Firmendinner des kleinen Betriebs.

Für 25 bis 50 Personen braucht es eine eigene Fläche mit einem im Vorfeld abgestimmten Ablauf. Dafür stehen die Galerie mit Platz für 25 bis 48 Gäste und die Vinothek, die sich für rund 30 Personen exklusiv buchen lässt. Die Vinothek ist dabei eher die Feierlocation für ein Flying Dinner, weil ein gesetztes Menü für diese Personenzahl dort nicht möglich ist. Hier gehören Reden, Ehrungen oder ein kurzes Programm hinein, und dafür braucht man einen Raum, in dem man laut sein darf, ohne die Nachbartische mitzunehmen. Diese Stufe ist der Firmajahresabschluss, der große Freundeskreis, das Vereinsfest.

GrößeForm im HausTypischer Anlass
bis 10 PersonenTisch im Bistro, Bestellung à la carte wie ein normaler RestaurantbesuchFreundeskreis, kleines Team, Geburtstagsessen im Dezember
10 bis 20 PersonenGruppenanfrage mit vorab abgestimmtem Menü, etwa in der Deli im ersten Stock der Vinothek (15 bis 24 Gäste)Abteilungsfeier, Firmendinner des kleinen Betriebs
25 bis 50 PersonenEigene Fläche: Galerie (25 bis 48 Gäste) oder Vinothek exklusiv für rund 30 Personen, eher mit Flying DinnerFirmajahresabschluss, großer Freundeskreis, Vereinsfest

Ab wann lohnt sich die größere Variante?

Zwischen dem schönen Abendessen und der echten Feier liegt eine Schwelle, und sie hat weniger mit dem Budget zu tun als mit der Frage, wer an dem Abend das Wort ergreifen will. Solange niemand eine Rede hält, funktioniert die kleinere Form auch bei einer größeren Runde. Sobald Reden, Ehrungen oder ein kurzes Programm dazukommen, lässt sich das an offenen Tischen im laufenden Restaurantbetrieb nicht mehr halten, ohne den Rest des Lokals einzubeziehen: Dann braucht es den abgetrennten Bereich, etwa die Galerie oder die exklusiv gebuchte Vinothek. Die Feier hat dort ihren eigenen Soundpegel, die übrigen Gäste ihren ruhigen Abend.

Der dritte Faktor ist das Timing, und er ist oft der entscheidende. Begehrte Dezembertermine für größere Gesellschaften sind häufig schon rund ein Jahr im Voraus vergeben, während ein Tisch für zwölf auch noch im Herbst zu bekommen ist. Wer also mit dreißig Leuten in den Advent will und erst im November anfängt zu telefonieren, plant realistisch für das übernächste Jahr oder rückt auf einen Dienstag oder Mittwoch aus.

Was erwartet einen vor Ort?

Ein Abend in diesem Haus beginnt nicht am Tisch, sondern an der Bar. Sie ist der Eingangsbereich in der Augustinergasse 13, und von dort führt ein Gang, der bereits im Berg liegt, weiter zum Bistro, das in der eigentlichen Mönchsberg-Kaverne sitzt und 60 bis 70 Gäste fasst. Dazu kommen die Deli im ersten Stock der Vinothek, die Galerie und die Vinothek selbst, die sich exklusiv buchen lässt. Diese Abfolge ist der Grund, warum das Haus für Feiern von 10 bis 50 Personen funktioniert: Die Gruppe kann sich verteilen, ohne sich zu verlieren. Der Aperitif wird an der Bar genommen, das Dinner sitzt in der Kaverne, und wer nach dem Dessert noch bleiben will, findet in der Weinbar einen Platz dafür.

Bevor die Feier an den Tisch geht, lässt sich der Abend im Innenhof eröffnen: ein Glühweinempfang mit Brötchen, der für 9,90 Euro pro Person zur Feier dazugebucht werden kann. Der Innenhof ist dabei kein Speiseraum, sondern die Bühne für den Auftakt: Man steht, kommt ins Gespräch und bewegt sich untereinander, und das Eis ist gebrochen, bevor der erste Gang serviert wird. Für Gruppen, die sich nicht täglich sehen, ist dieser Teil oft der wertvollste des ganzen Abends, und danach nimmt man entspannter am Tisch Platz.

Die Weinbar als Teil des Abends

Die Weinbar ist kein Vorraum, sondern ein eigener Teil des Abends. Es wird glasweise ausgetan, und die Auswahl kommt aus derselben Vinothek, die nebenan Flaschen verkauft: österreichische Winzer wie Franz Hirtzberger, Bernhard Ott oder Emmerich Knoll. Für eine Weihnachtsfeier heißt das: Die Gruppe kann vor oder nach dem Essen ein Glas im Stehen trinken, ohne die Form eines Menüs zu verlassen. Und wer einen Wein entdeckt, der gefällt, findet ihn danach im Onlineshop wieder und bestellt die Flasche für zu Hause. Der Abend im Haus und der Einkauf danach sind derselbe Bestand.

Wann man spontan kommen kann und wann nicht

Die Zugangsschwelle ist bewusst niedrig, aber sie hat eine Uhrzeit. Wochentags kann man spontan vorbeikommen, vom Espresso am Vormittag bis zu Cocktails am Abend, ohne sich auf ein volles Menü festzulegen. An Freitagen und Samstagen ist die Nachfrage hoch, und dort gilt die Reservierung. Für eine Weihnachtsfeier heißt das konkret: Der Freitag im Dezember ist der begehrteste Termin des Jahres, und genau für diesen Abend sollte man früh anfragen.

Was kostet es und wie lange dauert es?

Budget und Zeitrahmen lassen sich für eine Weihnachtsfeier ehrlich spannen, wenn man Einstieg und Spitze nebeneinanderlegt statt einen Durchschnitt zu nennen. Im Restaurant und in der Weinbar des Hauses beginnt das Budget realistisch bei etwa 70 Euro pro Person und reicht bis etwa 150 Euro, je nachdem, ob der Abend ein Bistrobesuch mit zwei Gängen ist oder ein gesetztes Menü mit Weinbegleitung. Beides ist legitim, und der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern im Umfang.

Als anderes Format gibt es die Weinverkostung oder ein Wine & Dine, dessen Preis pro Person vom Thema und von den geöffneten Weinen abhängt und beim Haus erfragt werden kann. Das ist die Variante für Gruppen, die einen Anlass im Abend suchen: ein Thema, ein Ablauf, ein gemeinsames Erlebnis, das sich auch als Teambuilding eignet. Für eine Weihnachtsfeier mit Programm ist das oft die entspanntere Wahl als das freie Dinner.

Die Dauer ergibt sich aus den Küchenzeiten. Die Küche ist Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 13:45 und von 18:00 bis 21:45 Uhr besetzt, das Haus selbst ist bis 24:00 Uhr offen. Eine Weihnachtsfeier dauert typisch drei bis vier Stunden: Aperitif an der Bar, Dinner in der Kaverne, Abschluss in der Weinbar. Wer um 18:30 anfängt, ist gegen 22:00 Uhr am Dessert und kann danach noch bleiben, solange die Bar offen hat.

Für Gesellschaften über 50 Personen endet die Skala dieses Hauses, und ein ehrlicher Guide nennt dann auch andere Adressen. Das St. Peter Stiftskulinarium etwa führt in seiner Raumübersicht das Refugium für 10 bis 18 Gäste, den Virgilsalon für 25 bis 32 Gäste, das Séparée im Berg für 40 bis 54 Gäste und den Barocksaal für 160 bis 180 Gäste[2]. Die Staffelung zeigt: In der Salzburger Altstadt ist jede Größenstufe abgedeckt, und wer seine Personenzahl kennt, findet schnell das passende Format.

FormatPreis pro PersonFür wen es passt
Bistroabend bis gesetztes Menüetwa 70 bis 150 €Abende ohne Programm, von der kleinen Runde bis zur Gruppenfeier mit Menü
Glühweinempfang im Innenhof9,90 €Auftakt vor dem Dinner: stehend, im Gespräch, als Dazubuchung zur Feier
Weinverkostungje nach Thema, auf AnfrageGruppen, die einen Anlass im Abend suchen, etwa als Teambuilding
Wine & Dineje nach Thema und Weinbegleitung, auf AnfrageFestlicher Rahmen mit Küche und abgestimmten Weinen in einem Ablauf

Wie bucht oder reserviert man?

Der Weg zur bestätigten Feier ist kurz, wenn man den Zeitraum kennt. Zwei bis drei Monate vorher sollten Format und Menü mit dem Haus abgestimmt sein: Wie viele Personen, welche Größe, gesetztes Menü oder freie Wahl, gibt es Reden oder ein Programm, und soll der Abend mit dem Glühweinempfang im Innenhof eröffnet werden. Ein bis zwei Wochen vorher folgen die endgültige Personenzahl und die Sonderwünsche, von der vegetarischen Variante bis zur Platzkarte. Wer diesen Rhythmus einhält, hat im Dezember keinen Stress, sondern nur noch Gäste.

Die Kontaktwege sind unkompliziert: telefonisch unter +43 (0) 662 841584, per Mail an office@magazin.co.at oder über das Kontaktformular auf magazin.co.at. Für Gruppen ab etwa 15 Personen lohnt sich die Mail, weil dort Format, Menü und Ablauf in einem Zug dokumentiert sind. Für den Tisch für zehn reicht das Telefon.

Und damit ist der nächste Schritt genau einer: Fragen Sie jetzt Ihren Wunschtermin im Dezember für Ihre Weihnachtsfeier an, telefonisch oder über das Kontaktformular. Freitags und samstags im Advent gilt: je früher, desto sicherer.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Personen passen zu einer Weihnachtsfeier in ein Salzburger Lokal?

Bis etwa 10 Personen reicht ein großer Tisch im Bistro mit Bestellung à la carte. Ab 10 bis 20 Personen wird eine Gruppenanfrage mit Menüwahl vorab üblich, etwa in der Deli im ersten Stock der Vinothek. Ab etwa 25 bis 50 Personen lohnt sich eine eigene Fläche: die Galerie oder die Vinothek exklusiv, eher mit Flying Dinner.

Wann sollte ich eine Weihnachtsfeier in Salzburg buchen?

Früher, als viele denken. Als Regel gilt: zwei bis drei Monate vorher Format und Menü mit dem Haus abstimmen, ein bis zwei Wochen vorher die endgültige Personenzahl melden. Ein Tisch für 12 Personen lässt sich auch noch im Herbst nachfragen, größere Gesellschaften brauchen deutlich mehr Vorlauf.

Was kostet eine Weihnachtsfeier im Lokal pro Person?

Im Restaurant und in der Weinbar beginnt das Budget realistisch bei etwa 70 Euro pro Person und reicht bis etwa 150 Euro, je nachdem ob Bistroabend oder gesetztes Menü. Wer den Abend mit Wein verbinden will, bucht eine Verkostung oder ein Wine & Dine; der Preis hängt dort vom Thema und von den geöffneten Weinen ab und wird auf Anfrage genannt.

Kann man in Salzburg im Dezember auch spontan ohne Reservierung essen gehen?

Wochentags ja, vom Espresso am Vormittag bis zu Cocktails am Abend. An Freitagen und Samstagen im Advent sollten Sie reservieren, und zur Christkindlmarkt-Zeit ist die Altstadt abends generell voll.

Welche Größe lohnt sich für eine Weihnachtsfeier mit 20 Personen?

Bei 20 Personen ist die Gruppenanfrage mit vorab abgestimmtem Menü die richtige Form, passend ist etwa die Deli im ersten Stock der Vinothek. Menüvorschläge mit Fleisch, Fisch und vegetarisch machen die Wahl für alle einfach. Ein eigener Bereich lohnt sich erst ab etwa 25 Personen.

Wie lange dauert eine typische Weihnachtsfeier im Lokal?

Rechnen Sie mit drei bis vier Stunden. Die Küche serviert am Abend bis 21:45 Uhr, das Haus ist bis 24:00 Uhr offen, danach kann der Abend an der Bar ausklingen. Wer Reden oder ein kleines Programm plant, sollte den Ablauf mit dem Haus abstimmen, damit die Küche und das Team darauf eingestellt sind.

Quellen

  1. christkindlmarkt.co.at
  2. stpeter.at
Zur Übersicht

Vinothek & Feinkost

Weine aus Österreich und Europa – von Burgund bis Rioja in Salzburg

In unserer Vinothek warten über 1.200 sorgfältig ausgewählte Weine auf Sie – von österreichischen Klassikern bis zu großen Namen aus Burgund und Bordeaux. Wir beraten Sie gern persönlich, ob für den besonderen Abend oder das Weingeschenk für Kenner. Dazu Feinkost aus den schönsten Genussregionen Europas, perfekt abgestimmt auf unsere Weine.

Entdecken Sie unsere Vinothek in Salzburg