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Burgund rot Verkostung in Salzburg: Pinot Noir verstehen

Bistro in der Kaverne im Mönchsberg, Restauranttische aus Holz mit Ölflasche, Blumen und Kerze. Industrieller Vibe

Das Wichtigste in Kürze

Am 5. November um 19:00 Uhr verkostet Raimund Katterbauer in der Vinothek an der Augustinergasse acht bis zehn Pinot Noirs aus dem Burgund. Ein Abend, der Einsteigern die Côte de Nuits erklärt und Kenner:innen die seidigen Tannine lieben lässt. Ticket 99 €, Dauer rund drei Stunden.

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Welcher Pinot Noir ist der beste?

Die Frage lässt sich nicht mit einer Flasche beantworten, sondern mit einer Herkunft. Der Pinot Noir ist im Burgund zu Hause, und dort entscheidet nicht die Rebsorte über die Qualität, sondern der Boden. Im Burgund steht auf dem Etikett deshalb fast nie die Traube, sondern die Lage: ein Climat, wie man die kleinräumig parzellierten Weinberge nennt, jedes Stückchen mit eigenem Namen und eigenem Ruf. Wer einen guten Pinot Noir sucht, sucht also zuerst eine Lage und einen Winzer, der sie versteht.

Das Herzstück liegt an der Côte de Nuits, dem schmalen Hang zwischen Dijon und Nuits-Saint-Georges. Auf rund zwanzig Kilometern Länge liegen hier 22 der 34 Grand-Cru-Lagen des Burgunds[1]. Chambertin, Musigny, Échezeaux: Diese Namen sind Orte, keine Marken. Und roter Burgunder ist fast immer Pinot Noir, weißer fast immer Chardonnay.

  • Einstieg: ein Bourgogne Rouge oder eine Gemeinde wie Givry zeigt den typischen Charakter zu freundlichen Preisen, ideal, bevor es in die großen Lagen geht.
  • Mitte: Ortsweine und Premiers Crus, also die zweithöchste Lagenstufe des Burgunds, aus der Côte de Nuits, etwa aus Vosne-Romanée oder Gevrey-Chambertin, bringen Tiefe und Lagerfähigkeit.
  • Spitze: Winzer aus unserem Sortiment wie Jean Tardy in den Hautes-Côtes de Nuits oder Domaine Lécheneaut in Chambolle-Musigny, deren Pinot Noirs dunkle Frucht, feinkörnige Tannine und große Reife zeigen.

Unser Rat lautet deshalb: nicht der teuerste Wein ist der beste, sondern der, der zu Ihnen passt. In unserer Vinothek stehen im Burgund-Sortiment der Bourgogne Aligoté ab 15,90 € und der Bâtard-Montrachet Grand Cru nebeneinander im Regal, und genau diese Spannweite probieren wir auch am Verkostungsabend durch.

Ist Pinot Noir ein guter Wein?

Ja, und zwar mit einer klaren Begründung statt eines Superlativs. In Fachkreisen gilt der Pinot Noir als nobelste und feinste Rotweinsorte der Welt, gleichzeitig als kapriös: Er treibt früh aus und ist deshalb anfällig für Frühjahrsfröste, und seine dünne Schale macht ihn anfällig für so gut wie alle Fäulniserkrankungen[2]. Hohe Erträge nimmt er übel: Ab circa 50 Hektolitern pro Hektar stürzt er qualitativ regelrecht ab[2]. Gute Pinots sind deshalb rar, und klein parzellierte Lagen sind der Schlüssel. Das erklärt auch die Preise im Burgund: Nicht die Marke kostet, sondern der Hang.

Im Glas lohnt die Mühe auf Anhieb. Jung duften die Weine nach Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen, mit einem typischen Hauch von zart-herben Bittermandeln, und die Farbe ist ein leuchtendes Rubinrot mit violetten Nuancen[3]. Dazu kommen feine Frucht, filigrane Würze und seidige Tannine, die gern zu einem zweiten Glas verführen. Mit ein paar Jahren Reife werden die Weine blumig und vollduftig, mit Veilchen und Rosen[3].

  • Am Tisch: Pinot Noir begleitet Geflügel, Wild und Schmorgerichte, ohne sie zu überdecken, die feine Würze trägt eher, als dass sie dominiert.
  • Im Schaumwein: Im Verschnitt mit Chardonnay gehört die Rebsorte zur Champagner-Herstellung und bringt dort Finesse und Frucht ein[3].
  • Im Alltag: Ein leicht gekühlter Bourgogne Rouge macht auch einem Dienstagabend etwas Gutes, er verlangt keinen Anlass.

Was erwartet einen vor Ort?

Der Abend findet in unserer Vinothek in der Augustinergasse 13 statt, direkt am Zugang zum Mönchsberg. Geführt wird die Runde von Raimund Katterbauer, der die Weine auf unseren Weinreisen ins Burgund persönlich entdeckt und ausgewählt hat. Sie probieren also keine zufällige Auswahl, sondern genau die Weine, die auch in unserem Regal stehen, von Winzern wie Domaine Confuron-Gindre oder Domaine Ecard.

Es ist eine gesetzte Verkostung mit fixem Sitzplatz im intimen Rahmen, serviert wird Brot, Jamón und Wasser. Sie müssen also nichts mitbringen außer Neugier, und niemand muss befürchten, als Einsteiger aufzufliegen: Raimund erklärt jeden Wein so, dass man mitkommt, und so, dass sich Kenner nicht langweilen.

Eingang in die Kaverne des Mönchsbergs mit Schneidemaschine und Weinkeller im Hintergrund

Ein praktisches Detail gehört bei uns zum Konzept: Wer nach der Verkostung einkauft, bekommt einen Rabatt auf alle verkosteten Weine. Der Abend endet also nicht beim letzten Schluck, sondern dort, wo der gefundene Wein in die eigene Kiste wandert. Und wer danach noch Hunger und Lust auf mehr hat, findet im Restaurant und in der Weinbar im Berg daneben einen Tisch. Im Bistro werden dieselben Weine glasweise ausgeschenkt.

Was kostet es und wie lange dauert es?

Die Burgund rot Verkostung kostet 99 € pro Person, beginnt um 19:00 Uhr und dauert rund drei Stunden. Das ist ein voller Abend und kein Schnupperstündchen: acht bis zehn Weine und genug Zeit, dass zwischen den Gläsern auch erzählt wird, wo sie herkommen und warum genau sie bei uns im Regal stehen.

FormatPreis pro PersonWas drin ist
Spanien Verkostung59,00 €Gesetzte Verkostung mit fixem Sitzplatz, Tempranillo, Garnacha und Co. im Vergleich
Burgunder Verkostung weiß79,00 €Chardonnay aus dem Burgund von frisch und mineralisch bis buttrig und cremig
Burgund rot Verkostung99,00 €Pinot Noirs aus dem Burgund, geführt von Raimund Katterbauer

Der Preis sitzt damit an der Spitze unserer Verkostungsreihe, und das hat einen einfachen Grund: Im Glas stehen Pinot Noirs aus dem Burgund, eine Herkunft, in der schon der Ortswein mehr kostet als mancher Alltagsrotwein. Sie zahlen nicht für einen Abend, sondern für die volle Spannweite dieser Herkunft, betreut von jemandem, der die Weine selbst im Keller und auf der Reise kennengelernt hat. Der Rabatt beim anschließenden Einkauf holt einen Teil des Tickets oft gleich wieder zurück.

Wie bucht oder reserviert man?

Der Weg zum Platz ist kurz und ohne Hürden. Das Ticket kaufen Sie direkt in unserem Onlineshop, der Termin ist der 5. November um 19:00 Uhr. Wichtig zu wissen: Die Anmeldung schließt zwei Tage vor dem Termin, und die Plätze sind wegen des gesetzten Rahmens begrenzt. Wer also beim Lesen schon Lust auf diese Runde bekommt, sollte nicht bis Anfang November warten. Nach dem Kauf kommt die Bestätigung, mehr braucht es nicht, vor Ort werden Sie empfangen.

Genau das ist übrigens der Unterschied zum anonymen Weinhandel: Am Telefon beantworten wir vor der Buchung auch die Fragen, die im Warenkorb nicht stehen, etwa ob der Abend als Einsteiger funktioniert oder ob er sich als Geschenk für jemanden eignet, der Pinot Noir schon länger verfolgt. Wir antworten dann mit einer Empfehlung statt mit einem Produktlink.

Was nach dem Abend weitergeht, ist bei uns kein Zufall, sondern Teil des Konzepts. Der Wein, der Ihnen am Tisch gefallen hat, lässt sich direkt mitnehmen oder später bequem nachbestellen: In der Vinothek führen wir das Burgund in großer Sortimentstiefe, vom Bourgogne Aligoté über Ortsweine und Premiers Crus bis zum Bâtard-Montrachet Grand Cru. Wer am Abend etwa den Pinot Noir von Domaine Confuron-Gindre entdeckt hat, findet ihn als Bourgogne Pinot Noir 2020 online, und aus der feineren Ecke kommt zum Beispiel der Pinot Noir Les Serpentieres von Domaine Ecard.

Wenn Sie also wissen wollen, warum ausgerechnet dieser Hang bei Gevrey-Chambertin einen anderen Wein ergibt als der nebenan, kommen Sie am 5. November vorbei und probieren Sie es. Unser Rat: Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für die Burgund rot Verkostung am 5. November um 19:00 Uhr in unserem Onlineshop, solange die Anmeldung offen ist.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet die Burgund rot Verkostung in Salzburg?

99 € pro Person. Der Abend beginnt um 19:00 Uhr und dauert rund drei Stunden. Serviert werden Brot, Jamón und Wasser, das Ticket kaufen Sie direkt im Onlineshop.

Wann findet die Pinot-Noir-Verkostung statt?

Am 5. November um 19:00 Uhr in der Vinothek von magazin:, Augustinergasse 13 in Salzburg. Die Plätze sind begrenzt, die Anmeldung schließt zwei Tage vor dem Termin.

Wie viele Weine werden verkostet?

8 bis 10 Weine, alles Pinot Noirs aus dem Burgund, vom Ortswein bis in die großen Lagen der Côte de Nuits. Geführt wird der Abend von Raimund Katterbauer, der die Weine auf den Weinreisen des Hauses selbst ausgewählt hat.

Muss man Weinkenner sein, um mitzukommen?

Nein. Der Abend ist genau für die Spanne zwischen Neugier und Kenntnis gebaut: Fachbegriffe wie Climat oder Grand Cru werden beim ersten Auftauchen kurz erklärt, und ein guter Wein macht neugierig auf den nächsten Schluck. Wer schon weiß, was er mag, findet trotzdem neue Lagen.

Gibt es Rabatt, wenn man nach der Verkostung Weine kauft?

Ja. Wer nach der Verkostung im Haus einkauft, bekommt einen Rabatt auf alle verkosteten Weine. Der Wein, der am Abend gefallen hat, lässt sich also direkt mitnehmen oder später in unserer Vinothek und im Onlineshop nachbestellen.

Warum steht auf Burgunder-Flaschen oft keine Rebsorte?

Weil im Burgund die Herkunft zählt, nicht die Traube. Das Appellationsrecht legt fest, welche Sorte wo wachsen darf, deshalb steht die Lage auf dem Etikett. Als Merkhilfe: Roter Burgunder ist fast immer Pinot Noir, weißer fast immer Chardonnay.

Wie und bis wann kann man einen Platz buchen?

Das Ticket kaufen Sie direkt im Onlineshop von magazin:, der Termin ist der 5. November um 19:00 Uhr. Die Anmeldung schließt zwei Tage vor dem Termin. Bei Fragen erreichen Sie das Haus telefonisch unter +43 (0) 662 841584.

Passt Pinot Noir zum Essen?

Sehr gut. Pinot Noir liebt Geflügel, Wild, Schmorgerichte und reifen Käse und begleitet, ohne den Teller zu überdecken. Wer den Wein erst probieren möchte, bevor er eine Flasche kauft, findet ihn im Bistro des Hauses auch glasweise.

Quellen

  1. vinum.eu
  2. falstaff.com
  3. vinum.eu
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